Zwei Wege zu geringeren Energieausgaben
Die Energiekosten steigen stetig an, daran wird man als Verbraucher nichts ändern können. Doch trotz der deutschlandweit steigenden Kosten pro Kilowattstunden Gas oder Strom haben Sie die Möglichkeit, in Ihrem Haushalt zu sparen. Möglich ist dies sowohl über den Verbrauch selbst, als auch über einen Wechsel des Versorgers. Letztere Möglichkeit wurde Ende der neunziger Jahre von der EU auf den Weg gebracht. Mit der Liberalisierung der europäischen Energiemärkte fielen die Monopole der Netzbetreiber und Grundversorger. Fortan durften, zunächst nur beim Strom und ab 2007 auch beim Gas, alle deutschen Verbraucher frei wählen, wer Sie mit Strom oder Gas beliefern solle. Daraus resultierte ein starker Wettbewerb der Versorger untereinander, der letztlich auch oft über den Preis ausgetragen wurde. Zu Beginn der Liberalisierung entstanden im ganzen Land neue billige Strom- und Gasanbieter, die vor allem den eingesessenen Stadtwerken das Leben schwer machten. Heute kann nicht mehr pauschal gesagt werden, dass die örtlichen Anbieter teurer sind, vielmehr bedarf es einen grundlegenden Vergleichs aller Versorger, um einen billigeren Strom- oder Gaspreis zu finden. Durch einen Gasanbieter Vergleich lassen sich so tatsächlich einige hundert Euro im Jahr sparen. Gleiches gilt für die Stromversorgung.
Verbrauch senken und doppelt sparen
Neben dem Anbieterwechsel kann man auch durch die Senkung des Energieverbrauchs einiges einsparen. Hier sind es zumeist die einfachen Tricks, die große Wirkung erzielen. Die Wäsche nur noch auf niedrigen Temperaturen zu waschen, dafür aber hochwertiges Waschpulver zu nehmen, so kurz wie möglich zu duschen, den Kühlschrank nicht offenstehen zu lassen und bei allen Haushaltsgeräten auf maximale Energieeffizienz zu achten – all das sind Punkte, die sich leicht umsetzen lassen und Geld sparen. Bei der Heizung ist es wichtig, Räume nie ganz auskühlen zu lassen, sondern immer nur stoßweiße zu lüften und die Heizung auch in selten genutzten Räumen nie ganz abzustellen. Auf lange Sicht lässt sich auch Strom mit einer Wärmepumpe sparen. Diese Geräte wandeln Sekundärenergie in für Sie nutzbare Wärmeenergie um und helfen dadurch die Energiekosten Ihres Hauses zu senken. Hinzu kommt, dass viele Anbieter vergünstigte Stromtarife für Wärmepumpen anbieten.


Dezember 23rd, 2011
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